Spende statt Geschenke

Sonja Schuh (rechts) von der Tagblatt-Marketingabteilung bedankte sich bei Ernst Forster aus Reißing für die großzügige Spende.

Forster: „Ich möchte mein Glück weitergeben"

 

23. Dezember 2015

 

Straubing-Bogen. (mh) „Das Telefon stand nicht mehr still, ich habe drei Tage lang gefeiert": Der Landwirt und 2. Bürgermeister von Oberschneiding, Ernst Forster, wurde am 16. Dezember 60 Jahre alt. Für seine Feier hat er sich eine Besonderheit ausgedacht: „Ich habe in die Einladungen geschrieben, dass ich keine Geschenke möchte, sondern eine Geldspende für soziale Zwecke. Ich habe alles, was ich brauche." In der Familie passe einfach alles, seine Kinder und Enkelkinder sind gesund. „Und mir geht es auch gut", sagte Forster. Er hat seine Tiefschläge schon hinter sich, weiß es zu schätzen, dass er jeden Tag gesund aufstehen und seine Arbeit verrichten kann. „Ich habe immer Glück gehabt", erinnert er sich. Das sei mehr wert, als jedes materielle Geschenk. Und genau deshalb will er jetzt anderen helfen. „Ich möchte mein Glück weitergeben", sagte Ernst Forster.

 

Aus diesem Grund übergab er eine Spende in Höhe von 1 000 Euro an „Freude durch Helfen", die Benefizaktion der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung. „Das Geld bleibt in der Region", verspricht Sonja Schuh von der Marketing-Abteilung. „Es kommt genau da an, wo es hin soll", findet Ernst Forster. Schon vor zehn Jahren hat er mit den Geldgeschenken zu seinem 50. Geburtstag soziale Zwecke unterstützt, in diesem Jahr will er noch zweimal an Hilfsbedürftige spenden. Was er sich persönlich wünscht? „Dass alles so bleibt, wie es jetzt ist, ich habe ein schönes Leben."