„Sie hat sich narrisch gefreut“

Lydia Plachi ist die Patin von Margarete A. und bedankt sich bei den vielen Spendern.

Patin Lydia Plachi bedankt sich bei den Spendern

 

23. Januar 2016

 

Straubing. (phi) „Sie hat sich narrisch gefreut", sagt Psychologin Lydia Plachi und meint damit Margarete A., die Dank Ihrer Spende einen neuen Fernseher bekam. „Der Fernseher ist ihr Tor zur Welt", erklärt Lydia Plachi. Denn Margarete A. ist seit fünf Jahren bettlägerig, der Fernseher ist ihre einzige Ablenkung. Ihr ganzes Leben lang arbeitete Margarete A. in Cafés und Bäckereien und bewirtschaftete sogar ein Gasthaus.

Vor fünf Jahren brach die von Rheuma und Diabetes geplagte Frau in ihrer Wohnung zusammen, sie hatte einen Gefäßverschluss, ihr linkes Bein musste in einer Notoperation amputiert werden. Während des Krankenhausaufenthalts infizierte sich die heute 63-Jährige mit dem Keim MRSA. In der Weihnachtsausgabe haben wir ihre Geschichte vorgestellt und um Spenden gebeten. Dadurch konnte ihr Lydia Plachis Kollege nun einen Fernseher anschaffen. „Sie hat mich gleich gefragt, wie sie sich persönlich bedanken kann", erzählt Lydia Plachi, „sie ist einfach nur glücklich".