Wenn jede Minute zählt

Dankbar nahmen die „Helfer vor Ort“ die Spende entgegen (v. l.): Bürgermeister Stefan Achatz, Pfarrer Godehardt Wallner, Redaktionsleiter Peter Kallus sowie Waltraud Kraus und Rudi Ertl von den „HvO“ Bernried. (Foto: Prem)

„Freude durch Helfen" unterstützt Helfer vor Ort – Rasche Erstversorgung

 

23. Januar 2016

 

Bernried. (pr) Wieder sind die Bernrieder „Helfer vor Ort" („HvO") ihrem Ziel, der Neuanschaffung eines Einsatzfahrzeugs, einen großen Schritt näher gerückt. Unterstützung erfuhren sie durch die Aktion „Freude durch Helfen" der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung. Die Spende konnte Peter Kallus, Redaktionsleiter in Deggendorf für die Regionalausgabe Donau-Anzeiger, im Bernrieder Rathaus den Verantwortlichen überreichen. Im Beisein von Bürgermeister Stefan Achatz und Pfarrer Godehardt Wallner, selbst Notfallseelsorger im Landkreis Deggendorf und ein Förderer der „Helfer vor Ort", nahmen Waltraud Kraus und Rudi Ertl erfreut den Scheck entgegen.

 

Seit der Gründung sind die „HvO" auf Spenden der Öffentlichkeit und die Unterstützung der Gemeinde Bernried angewiesen. Das aktuelle Einsatzfahrzeug der „Helfer vor Ort" hat nach zwölf Jahren bereits eine Laufleistung von rund 180000 Kilometern erreicht und muss deshalb durch ein neues Einsatzfahrzeug ersetzt werden. Im Jahr 2015 rückten die Ersthelfer weit über hundert Mal zu Einsätzen aus, um vor Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes Erste Hilfe zu leisten. Angesichts dieser Zahlen war es für Redaktionsleiter Peter Kallus eine Genugtuung, dass dieser Kraftakt der Ehrenamtlichkeit mit einer Spende aus „Freude durch Helfen" unterstützt werden kann. „Ich bin der Überzeugung, dass das Geld hier in Bernried gut angelegt ist und es für den Dienst am Nächsten verwendet wird", so der Redaktionsleiter. Dankesworte kamen auch von Bürgermeister Stefan Achatz und Pfarrer Godehardt Wallner, beide unterstützen ebenfalls die „Helfer vor Ort" wo es nur geht. Zudem war Bürgermeister Achatz früher selbst Vizebereitschaftsleiter beim BRK und weiß, was es heißt, dieses ehrenvolle Amt gewissenhaft auszuführen. „Diese Leute verdienen unsere Anerkennung", so sein Fazit.