Einmal pro Woche zur Chamer Tafel

Voll besetzt ist der Wagen, wenn einmal in der Woche von Roding aus die Chamer Tafel in Cham angesteuert wird. Pfarrer Norbert Ehrensperger von der evangelischen Gemeinde ist froh, dass derzeit acht ehrenamtliche Fahrer zur Verfügung stehen.

05. Dezember 2014

 

Von Josef Heigl

 

Roding. Die „Chamer Tafel" wird von Roding aus einmal pro Woche angesteuert. Dort können sich Bedürftige mit dem Notwendigen eindecken. Der Siebensitzer, der in der Garage von Pfarrer Norbert Ehrensperger geparkt wird, ist wöchentlich ausgebucht. Acht ehrenamtliche Fahrer wechseln sich mit dem Dienst immer am Donnerstag und zu wechselnden Zeiten ab. Sie fahren die Bedürftigen nach Cham, warten, bis sie in der Chamer Tafel versorgt sind, und chauffieren sie dann wieder zurück nach Roding.


Schon viele Jahre läuft dieses Projekt, ein ökumenisches, also pfarreiübergreifendes. Den Fahrdienst bezuschusst in Roding die Stadt mit 600 Euro jährlich. Der Rest wird von der evangelischen Gemeinde aufgebracht.

 

Die 600 Euro werden mit großer Dankbarkeit entgegengenommen. Doch es bleibt noch ein deutlich größerer Posten offen. Denn allein die Versicherung für die acht ehrenamtlichen Fahrer schlägt mit mehr als 1 000 Euro zu Buche. Hinzu kommen Ausgaben für Sprit und Verschleißteile. Pfarrer Norbert Ehrensperger hofft deshalb auf Spenden. Wenn Sie, liebe Leser, zur vorweihnachtlichen Zeit an unserer Aktion „Freude durch Helfen" teilnehmen und sich mit einer Spende beteiligen, würde auch dieses wohltätige Projekt „Fahrdienst zur Chamer Tafel" davon profitieren.